Gesponnenes Gold


Seit 30 Jahren gestalte ich in meinem Atelier am Rathaus traditionellen, ostfriesischen Filigranschmuck.
Das Wort "Filigran" leitet sich aus den lateinischen Worten "filum" (Faden) und "granum" (Korn) ab. Durch das Spinnen der Goldfäden zu Kordeln und das anschließende Walzen entsteht die Kornstruktur des Goldfadens.
Die klassischen Formen wie Halbmond, Herzen, Ovale, Muscheln, Karos und Sonnen sind noch aus dem Hausbuch des Unico Manninga aus dem 16. Jahrhundert überliefert.

Die Kunst der Filigranherstellung ist aber schon über 2000 Jahre alt und wurde erstmals in Griechenland erwähnt.

Kombiniert mit modernen, extravaganten Formen und  ungewöhnlichen "Fundstücken" entstehen in meiner Werkstatt faszinierende Schmuckstücke. Ihr ganz besonderer Reiz liegt im Gegensatz von Tradition und Moderne.
Diese außergewöhnliche Kombination macht meinen Schmuck unverwechselbar - wie seine Trägerin.

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in der Rathausstrasse 7 in Leer.